Wie ein Wichtelbuch entsteht – von der ersten Idee zur eigenen Geschichte

Manche Illustrationsprojekte beginnen mit einem fertigen Text. Andere entstehen genau andersherum: Zuerst taucht ein Bild im Kopf auf, eine Figur bekommt ein Gesicht – und erst danach beginnt die Geschichte, sich langsam zu entwickeln.

 

Genau so entsteht gerade dieses Wichtelbuch.

 

Das Projekt befindet sich noch ganz am Anfang. Die ersten Bildideen sind entwickelt, der Charakter des Wichtels nimmt Gestalt an und die Geschichte selbst wird noch geschrieben. Ein fertiges Buch gibt es also noch nicht. Dafür gibt es bereits eine kleine Welt, die darauf wartet, entdeckt zu werden.

DIESE AUFGABEN HABE ICH BEI DIESEn PROJEKTen UMGESETZT:

Alles beginnt mit einer Bildidee

Am Anfang stand die Vorstellung eines kleinen Wichtels und einer ganz eigenen, märchenhaften Welt.

 

Noch bevor klar war, was genau in der Geschichte passieren wird, war bereits ein Bild im Kopf: eine bestimmte Stimmung, eine Atmosphäre und die Idee einer Figur, die neugierig darauf macht, mehr über sie zu erfahren.

 

Aus dieser ersten Vorstellung entstand die Grundlage für die Illustration.

Eine Figur bekommt Persönlichkeit

Der nächste Schritt war, dem Wichtel einen eigenen Charakter zu geben.

 

Wie sieht er aus? Welche Ausstrahlung hat er? Ist er eher neugierig, verträumt, frech oder vielleicht ein bisschen tollpatschig?

 

Bei der Entwicklung einer Kinderbuchfigur geht es nicht nur um das äußere Erscheinungsbild. Schon kleine Details können viel über eine Figur erzählen. Kleidung, Körperhaltung, Gesichtsausdruck oder eine bestimmte Eigenheit helfen dabei, aus einer Zeichnung einen Charakter zu machen.

 

Der Wichtel ist inzwischen als Figur erkennbar – und damit gibt es bereits einen wichtigen Baustein für die spätere Geschichte.

 

Die Geschichte entsteht erst noch

Und jetzt wird es besonders spannend.

 

Denn die Geschichte ist noch nicht fertig geschrieben.

 

Das bedeutet: Die Illustrationen entstehen nicht nach einem fertigen Manuskript, sondern entwickeln sich gemeinsam mit der Idee. Die Figur gibt erste Impulse für die Geschichte – und die Geschichte wird später wiederum neue Ideen für die Bilder liefern.

 

Dieser offene Prozess lässt viel Raum für Fantasie.

 

Noch ist nicht alles festgelegt. Welche Abenteuer wird der Wichtel erleben? Wo lebt er? Wem wird er begegnen? Was macht seine Welt besonders?

Einige Fragen sind vielleicht schon beantwortet, andere dürfen sich erst im Laufe der Entwicklung ergeben.

Wenn Illustration und Geschichte gemeinsam wachsen

Ich finde es besonders spannend, wenn ein Kinderbuch nicht von Anfang an bis ins kleinste Detail festgelegt ist.

 

Denn manchmal erzählt eine Figur durch ihre Gestaltung bereits mehr, als man zunächst erwartet. Ein Gesichtsausdruck kann eine Idee für eine Szene auslösen. Ein kleines Detail in der Umgebung kann plötzlich Teil der Geschichte werden.

 

So können sich Text und Illustration gegenseitig inspirieren.

 

Der Wichtel ist deshalb nicht nur eine Illustration, sondern gleichzeitig ein Ausgangspunkt für eine Geschichte, die gerade erst entsteht.

Ein Blick hinter die Kulissen

Dieses Projekt befindet sich also noch mitten im Entstehungsprozess.

 

Die Bildidee steht, der Charakter nimmt Gestalt an und die Geschichte wächst nach und nach darum herum. Bis daraus ein fertiges Kinderbuch wird, gibt es noch viele Schritte: weitere Ideen, Skizzen, Figuren, Szenen und natürlich eine Geschichte, die all diese Elemente miteinander verbindet.

 

Genau das macht den aktuellen Stand so spannend.

 

Denn noch ist nicht alles erzählt. Die Geschichte beginnt gerade erst.

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